Wie Zörgiebel den Nazis in die Hände spielte

Der Berliner Blutmai 1929 und die »Sozialfaschismusthese«

  • Von Oliver Matz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der arbeitslose Berliner Konditor Emil Lange interessiert sich nicht für Politik. Am 1. Mai 1929 will er mittags mit der S-Bahn zu seiner Schwester fahren. In dem Moment, da er am Hackeschen Markt in die Bahnhofshalle tritt, fallen Schüsse. Polizisten feuern in die Menge, eine Kugel trifft den Konditor am Oberschenkel, erwischt eine Schlagader; zwei Wochen später erliegt er seiner Verletzung. Ähnlich ergeht es der 16-jährigen Klara Kowaleski aus dem Wedding. Das Mädchen will an diesem Tag mit ihrem Freund spazieren gehen, da ertönt der Ruf: »Straße frei.« Kurz darauf sind Schüsse zu hören. Die Menschen versuchen zu fliehen. Klara trifft eine Polizeikugel in den Rücken. Einige Tage später stirbt auch sie im Krankenhaus. Das tragische Schicksal dieser beiden Menschen war kein Einzelfall im Blutmai von 1929. Wie konnte es dazu kommen?

Angesichts heftigster Zusammenstöße zwischen Nazis und Kommunisten wie auch Sozialdemokraten hat...

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