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Ernteschlachten auf Europas Fußballfeldern

Folge 35 der nd-Serie Ostkurve: Der Europapokalsieg des 1. FC Magdeburg jährt sich zum 40. Mal. Nur Jena und Leipzig gelang noch ein Finaleinzug

  • Von Stephan Fischer
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

Denkmal in Magdeburg, schmerzhaftes Furioso in Jena, Handgeld für Ordner in Leipzig: Von allen DDR-Oberligisten schossen sich nur der FCM, der FC Carl Zeiss und der 1. FC Lok in europäische Endspiele.

Anders als in der Landwirtschaft ist die Zeit der Ernteschlachten im europäischen Vereinsfußball auf einen Monat beschränkt. Im Mai werden die großen Titel ausgespielt, bitter besonders für jene, die vom September bis zum April die Saat legen, sie hegen und pflegen und diese dann in zweimal neunzig Minuten in zwei Halbfinalspielen brutal herausgerissen sehen - wie es in den vergangenen Tagen Turbine Potsdam und der FC Bayern München erleben mussten. In diesem Feier- und Wonnemonat Mai bleiben beide nur Zuschauer, wenn in Lissabon die Pokale in der Champions League vergeben werden. 8. Mai 1974 Rotterdam, 13. Mai 1981 Düsseldorf, 13. Mai 1987 Athen - Tage und Orte, die jeder Magdeburger, Jenenser oder Leipziger Lokist im Schlaf herunterbeten kann. Dreimal schafften es Mannschaften aus der DDR-Oberliga in Europapokalendspiele, nur eine fuhr als Sieger wieder nach Hause.

Rotterdam, 8. Mai 1974

1974 besiegeln das Eigentor ...


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