Provinzielles Trampolin

Der SC Paderborn will am Sonntag in die Bundesliga aufsteigen - namhaftere Klubs wollen seinen Erfolgstrainer

  • Von Andreas Morbach, Paderborn
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Große Namen hat der SC Paderborn nicht im Kader. Trainer André Breitenreiter formte daraus trotzdem einen Aufstiegskandidaten. Nun ist er im Oberhaus begehrt, sein Herz hängt nicht an der Provinz.

Die erste Kontaktaufnahme verläuft stotternd. Nur bruchstückhaft ist Michael Born zu verstehen, zwischendurch verschwindet die Stimme am anderen Ende der Leitung ganz. Es klingt, als sei Paderborns Manager in tiefster Einöde mit reichlich Funklöchern unterwegs. Ist er auch, allerdings nicht rund um seinen Arbeitsplatz in Ostwestfalen, sondern auf der Autobahn auf dem Weg nach Aue. Dort, wo am Sonntag eine der größten Sensationen der jüngeren deutschen Fußballgeschichte vollendet werden könnte - mit dem Aufstieg des SC Paderborn in die 1. Bundesliga.

Wegen des provinziellen Flairs der Ostwestfalen - beim Heimspiel gegen Sandhausen pinselte ein Fan auf ein Transparent: »Bitte keine Relegation! Wir haben Schützenfest« - dürfte mancher an den nobleren Fußballadressen die Nase rümpfen. Born ficht das nicht an. »Der SCP wäre eine Bereicherung für die Bundesliga«, erklärt er, als er sein Auto an einem Ort mit Handyempfang geparkt hat...

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