Unbehagen über Ukraine lässt auch Nordeuropa reagieren

Schweden erhöht Verteidigungsetat / Finnland wird künftig NATO-Hilfe akzeptieren

  • Von Andreas Knudsen, Kopenhagen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auch wenn sich die Sicherheitslage für sie nicht unmittelbar verändert hat, verfolgen Russlands nordeuropäische Nachbarn intensiv die ukrainische Krise.

Sowohl Schweden als auch Finnland sehen sich im Gefolge des Ukrainekonflikts genötigt, ihre geostrategische Lage zu überdenken und daraus Maßnahmen abzuleiten.

Schwedens Allianzregierung, die aus vier bürgerlichen Parteien besteht, kündigte an, die Verteidigungsausgaben ab dem kommenden Finanzjahr jährlich um 5,5 Milliarden Kronen, das sind rund 600 Millionen Euro, erhöhen zu wollen. Die Mittel kommen aus einer Umschichtung im Staatshaushalt, indem die Finanzhilfe an Russland zur Beseitigung nuklearer Hinterlassenschaften eingestellt wird.

Die Orientierung der Streitkräfte, auch international operieren zu können, soll zwar beibehalten werden, aber Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt erwähnte ausdrücklich eine künftig höhere Präsenz schwedischer Schiffe und Flugzeuge in der Ostsee, um die Souveränität der langen Küstenlinie wahren zu können. Dazu sollen in den nächsten Jahren zwei U-Boote und zehn Jagdflugzeuge »Gripen« a...

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