Zum Jubiläum erneut »schwarze Zahlen«

Degewo plant bis 2020 Bau von 3000 neuen Wohnungen / 500 Millionen Euro sollen in Bestandspflege und Modernisierung fließen

  • Von Jonas Pentzien
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Erneut eine positive Jahresbilanz der degewo. Neubau soll weiter im Fokus des Unternehmens stehen, darunter auch die Randbebauung am Tempelhofer Feld.

»Moderat steigende Mieten, wenig Leerstand und gute Wohnqualität«, so fasste degewo-Vorstandsmitglied Frank Bielka auf der diesjährigen Jahrespressekonferenz die aktuelle Situation des größten städtischen Wohnungsunternehmens zusammen. Zum 90. Jubiläum das neunte Mal in Folge »schwarze Zahlen« in der Jahresbilanz, ein Gewinn von 32,2 Millionen Euro - große Zufriedenheit also bei der landeseigenen Gesellschaft, die rund 73 000 Wohnungen verwaltet.

Ein Thema auch dieses Jahr der Blick in die nahe Zukunft: 40 000 Personen ziehen pro Jahr nach Berlin, das macht sich in Form von sinkendem Leerstand und steigenden Kaltmieten auch auf dem Wohnungsmarkt bemerkbar. Die, die bereits eine Wohnung hätten, würden aus Vorsicht erst gar nicht mehr umziehen. Das habe im letzten Jahr dazu geführt, dass die Fluktuation in den Beständen der degewo nur noch sieben Prozent betragen habe, so Pressesprecher Lutz Ackermann.

»Berlin braucht drin...


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