Erstmals Justizexperten in Zentralafrika

Bangui. Erstmals seit Beginn der Gewalt in Zentralafrika sind Experten des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in dem Land eingetroffen, um die vor allem von muslimischen und christlichen Milizen begangenen Verbrechen zu untersuchen. »Schwerwiegende Verbrechen wurden seit 2012 in Zentralafrika begangen«, sagte IStGH-Vertreter Amadi Bah in der Hauptstadt Bangui. Es gebe viele Berichte über »beispiellose Gräueltaten«. In der Zentralafrikanischen Republik hatte das mehrheitlich muslimische Rebellenbündnis Séléka 2012 einen Aufstand begonnen und im März 2013 Staatschef François Bozizé gestürzt. Der Putsch riss das Land in eine Spirale der Gewalt. AFP/nd

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