Ein Grüner im schwarzen Stammland

Wolfgang Rzehak ist neuer Landrat im bislang CSU-dominierten bayerischen Miesbach

  • Von Paul Winterer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der neue Landrat von Miesbach und Grünen-Politiker Rzehak sieht sich als Brückenbauer - ohne Scheuklappen zur Regierungspartei.

Er hat es schwarz auf weiß. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) wünschte dem neuen Miesbacher Landrat Wolfgang Rzehak zum Amtsantritt schriftlich »eine glückliche Hand«. Das ist nicht selbstverständlich. Schließlich ist Rzehak »a Greaner«, wie die Einheimischen Mitglieder der Grünen-Partei nennen, und das auch noch im oberbayerischen Stammland der CSU. Seehofers Stellvertreterin Ilse Aigner (CSU) hat in Miesbach ihren Stimmkreis. Erst am heutigen Montag wird der 46-Jährige vereidigt, obgleich schon eine Woche im Amt. Der gelernte Diplom-Verwaltungswirt war am 30. März mit gut 53 Prozent zum Landkreischef gewählt worden.

Rzehak ist Nachfolger des über zahlreiche Affären gestürzten Landrates Jakob Kreidl (CSU). Seehofer selbst hatte den 61-Jährigen zum Verzicht auf die Wiederwahl gedrängt und muss nun miterleben, wie ein Grüner das »schwarze« Miesbacher Land regiert. Berührungsängste scheinen beide nicht zu haben. Beim Patron...

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