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Südostasien vermeidet beim Gipfeltreffen scharfe Kritik an China

Naypiydaw. Trotz wachsender Spannungen mit China im Südchinesischen Meer scheut die südostasiatische Staatengemeinschaft ASEAN vor scharfen Worten zurück. Während zwei der zehn Mitglieder des Verbundes erst vergangene Woche wieder gegen chinesische Vorstöße protestierten, blieb die gemeinsame Erklärung zum Abschluss des ASEAN-Gipfels in Myanmar neutral. Der Verbund rief lediglich alle Seiten auf, eine Eskalation zu vermeiden. Viele ASEAN-Mitglieder sind enge Verbündete Pekings, darunter der Gastgeber. Ein Präsidentensprecher machte bereits am Samstag klar, dass das Reizthema China klein gehalten werden sollte: »China ist nicht nur ein enger Freund Myanmars, sondern auch der größte Handelspartner der meisten ASEAN-Länder.« Vietnam protestierte gerade gegen den Bau einer chinesischen Ölplattform an den von beiden Ländern beanspruchten Paracel-Inseln. Die philippinische Küstenwache brachte in umstrittenen Gewässern chinesische Fischerboote auf. China betrachtet alle Territorialdispute als bilaterale Angelegenheit und will gemeinsame Vorstöße etwa auf ASEAN-Ebene verhindern. Unkontrovers sind indes die Bemühungen, bis Ende 2015 einen Binnenmarkt der ASEAN-Länder zu verwirklichen. Beim Gipfel versprachen alle, die dazu nötigen Bestimmungen zügig umzusetzen. dpa/nd

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