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Argentinische Bischöfe beklagen Gewaltanstieg

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São Paulo. Die argentinische Bischofskonferenz hat sich tief besorgt über den Anstieg der Gewalt in dem südamerikanischen Land gezeigt. Nicht nur die Zahl der Delikte sei gestiegen, sondern auch die Aggressivität, heißt es in einem auf der Jahrestagung der Bischofskonferenz veröffentlichten Dokument, wie die Zeitung »La Nacíon« am Wochenende berichtete. Korruption sei ein »soziales Krebsgeschwür«, das Ungerechtigkeit und Aggressionen fördere. Das Land unternehme zu wenig gegen diese Missstände und durch die Langsamkeit der Justiz sei eine Kultur der Straffreiheit entstanden, kritisierten die Bischöfe. Die Armen dürften nicht stigmatisiert und für den Anstieg der Gewalt verantwortlich gemacht werden dürften. Besonders Besorgniserregend sei das zunehmende Drogenproblem. epd/nd

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