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Abkommen der Rivalen in Südsudan

Vereinbarung soll die Kämpfe im Land beenden

Addis Abeba. Nach monatelanger Gewalt mit Tausenden Toten scheint ein Ende des Konflikts im Südsudan in greifbare Nähe zu rücken. Ein Friedensabkommen Präsident Salva Kiirs mit seinem Widersacher Riek Machar soll die Kämpfe beenden und die Einrichtung einer Übergangsregierung bis zu den nächsten Wahlen vorantreiben. Die Rivalen unterzeichneten das Dokument nach zähen Verhandlungen in der Nacht zum Samstag. Zuvor hatten sie sich in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba erstmals seit dem Beginn des Konflikts persönlich getroffen.

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton begrüßte die Vereinbarung als »möglichen Durchbruch«. »Eine humanitäre Katastrophe droht«, ließ Ashton in Brüssel erklären. »Die schnelle Umsetzung dieser Vereinbarung ist der einzige Weg, um eine große Anzahl Südsudanesen vor Gewalt und Hungersnot zu bewahren.« Laut UN-Angaben benötigen mindestens fünf Millionen Menschen in dem erst 2011 unabhängig gewordenen Land humanitäre Unterstützung. dpa/nd

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