»Putin will mein Land erobern«

Der Konflikt um die Ukraine belastet Freundschaften und Beziehungen auch in Berlin

  • Von Marina Mai
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Schwarz-weiß seherische Meinungen herrschen in der russischen Communtiy in Berlin nicht vor. Und auch unter den hier lebenden Ukrainern streitet man über die Positionen im Konflikt.

Seit fast 20 Jahren lebt Oksana B. in Marzahn. Die Russin kam mit ihrem russlanddeutschen Mann nach Berlin. Die studierte Pädagogin und Mutter von drei erwachsenen Kindern ist längst in Berlin zu Hause, arbeitet in einer Buchhandlung. Doch seit dem Konflikt in der Ukraine gerät ihr Alltag aus den Fugen. »Von einer ukrainischen Nachbarin werde ich neuerdings beschimpft, weil ich russische Fernsehsender schaue und weil die über den Konflikt in der Ukraine anders berichten als meine Nachbarin denkt.«

Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf ist eines der Zentren des russischsprachigen Lebens in Berlin. Fast 16 000 der 250 000 Einwohner sind aus einem der GUS-Staaten eingewandert. 7000 von ihnen lebten wie Oksana B. einst in Russland, 1000 in der Ukraine. Die meisten von ihnen sind Russlanddeutsche sowie deren russische, kasachische und ukrainische Ehepartner. Der Bezirk verfügt über ein reiches Vereinsleben zur Integration dieser Zuwandere...

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