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Funkelnde Koordinaten

Günther Hornig in der Galerie LÄKEMÄKER

  • Von Klaus Hammer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Dresdner Maler, Zeichner und Objektkünstler Günther Hornig kann eine beeindruckende Werkentwicklung im Neben- und Nacheinander von Collage, (Material-)Bild, Relief, Assemblage, räumlicher Konstruktion bzw. Installation freiplastischer Elemente zu einem labyrinthartigen »Farb-Raum-Gefüge« vorweisen - eine widersprüchliche Synthese von Ordnung und Chaos, von Form in der Formlosigkeit.

An ausgewählten Arbeiten von den 1970er Jahren bis 2014 zeigt die Galerie LÄKEMÄKER die konsequenten künstlerischen Auseinandersetzungen Hornigs. In den frühen Materialbildern finden sich Strukturen aus gespannten oder verfitzten Bindfäden, zerfetztem Papier, aufgeleimten Kartonstreifen oder aufgerissenen Wabenpappen, verschmiert mit Farb- und Zementmassen, die wieder von neuen Strukturen überlagert werden. So entsteht eine faszinierende Räumlichkeit, die nach 1980 - mit der Aufnahme von Farbe - farbige Gründe unter den amorphen Strukturen herv...


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