Hinter dem Bug

Historische Linien, europäische Erwartungen: Zur polnischen Sicht auf die Ukraine-Krise

  • Von Holger Politt
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

Polens Sicht auf die Ukraine-Krise ist von dessen geopolitischer Lage geprägt. Als Teil der EU und NATO grenzt das Land unmittelbar an die Krisenregion.

In Polen geht in der aktuellen Ukraine-Debatte kaum ein Riss durch die einzelnen Parteien. Deren Meinungsbild deckt sich mit der öffentlichen Stimmung, die entschieden die territoriale Integrität des Nachbarlandes verteidigt und dessen staatliche Unabhängigkeit für einen unentbehrlichen Faktor der heutigen politischen Ordnung in Europa hält. Dementsprechend wird das Vorgehen Russlands gegen die Ukraine scharf verurteilt. Eine Diskussion, ob die Interessen gegenüber Russland nicht wichtiger seien, wird nicht geführt. Alle Versuche, die Abtrennung der Krim und deren Anschluss an Russland letztlich hinzunehmen bzw. plausibel zu machen, werden in Polens Öffentlichkeit als Kuhhandel abgelehnt.

Allerdings sind sich die meisten bewusst, dass die Entschiedenheit Polens in der aktuellen Ukraine-Frage das ohnehin fragile bilaterale Verhältnis zu Russland zusätzlich belasten könnte. Dabei wird eine Frage berührt, die den Kern der polnisc...

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