Fußball, Blaupausen und die Verantwortung der Industrie

Unsere sieben Herausgeber erzählen im Wechsel, was in der vergangenen Woche wichtig für sie war. Heute: Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim unabhängigen Ökostrom-Anbieter Lichtblick.

Bildklimaretter.info: Herr Lücking, in dieser Woche lag die erste Lesung zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes an. Was haben Sie denn Gutes aus dem Entwurf rauslesen können? Und was las sich ganz schlecht?
Gero Lücking: Bei der Belastung der Eigenstromerzeugung und -nutzung im eigenen Haus oder in einer Mietwohnung mit der EEG-Umlage ist die Diskriminierung von Mietern gegenüber Eigenheimbesitzern nach wie vor nicht beseitigt. Während bei der Vor-Ort-Vermarktung von Photovoltaik-Strom an Mieter – sogenanntem Mieterstrom – die volle EEG-Umlage fällig wird, zahlen Eigenheimbesitzer mit Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt weiterhin keine EEG-Umlage. Und das, obwohl in beiden Fällen das EEG entlastet wird und keine öffentlichen Netze in Anspruch genommen werden. Die jährliche EEG-Belastung für einen Vier-Personen-Haushalt im Mietshaus liegt damit um bis zu 150 Euro höher als im Einfamilienhaus. Diese soziale Schieflage ist mittlerweile ein Politikum. So etwas darf sich ein SPD-Minister nicht leisten.

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