JVA erhält Neubau für Sicherungsverwahrung

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Brandenburg/Havel. Die Sicherungsverwahrten in Brandenburg werden im Herbst bessere Unterkünfte beziehen. Die Arbeiten für den Neubau auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Brandenburg/Havel liegen laut Justizministerium im Plan. Ende September soll das etwa 10,4 Millionen Euro teure Haus fertig sein. Nach einem Probelauf sollen die derzeit acht gefährlichen Straftäter Ende Oktober umziehen, sagte eine Ministeriumssprecherin. Der Neubau ist nötig, weil die Sicherungsverwahrung - anders als die Haft - keine Strafe für ein Verbrechen ist. Auf der Grundlage der aktuellen Rechtsprechung muss der äußere Vollzugsrahmen dem spezialpräventiven Charakter der Sicherungsverwahrung gerecht werden und sich somit deutlich von dem des regulären Strafvollzugs absetzen. Den Sicherungsverwahrten sind somit alle therapeutischen Möglichkeiten bis hin zu individuell zugeschnittenen Therapiemethoden zur Verfügung zu stellen. dpa/nd

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