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Wandern im Eis und schlafen wie im Himmel

Ein Gewinner fährt mit einer Begleitung auf Entdeckungstour ins Stubaital nach Tirol

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Mancher mag ja meinen, dass hier die Welt zu Ende sei. Doch die Leute aus dem Stubaital selbst sind überzeugt davon, am Nabel der Welt zu leben. Kein schöneres Fleckchen Erde können sie sich vorstellen. Und wenn sie erklären sollen, wo genau sich ihr Paradies befindet, dann klingt das etwa so: Insbruck liegt ganz nah dran, und die Brennerautobahn wurde nur deshalb gebaut, um von Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien ganz schnell in das 35 Kilometer lange Tiroler Tal zu gelangen, das von 80 Gletschern und 109 Dreitausendern umgeben ist.

Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser nun immer noch Schwierigkeiten mit der genauen Ortung haben sollten, fahren Sie doch einfach hin. Mit einem bisschen Glück sogar kostenlos! Denn ein Gewinner des 12. nd-Lesergeschichten-Wettbewerbs und eine Begleitung dürfen sich auf drei Übernachtungen im »Alpeiner Nature Resort Tirol« in Neustift, dem bekanntesten Ort des Stubaitals freuen. Die Betreiber versprechen den Gästen himmlische Nächte in ihrem Vier-Sterne-Hotel, Tiroler Gastfreundschaft und regionale kulinarische Gaumenfreuden. So schön es aber im Hotel auch sein mag, die Gastgeber hoffen, dass sich die Gäste nach dem Frühstück auf den Weg machen. Denn wie bereits gesagt: Als Stubaitaler sind sie eben davon überzeugt, mitten im Paradies zu leben. Und das kann man nun mal vom Hotel aus nur in sehr begrenztem Maße kennenlernen.

Doch keiner wird so einfach »vor die Tür« geschickt, jeder Gast bekommt nicht nur viele Tourentipps, sondern ab diesem Jahr auch noch gratis die »Stubai Super Card« ins Wandergepäck. Sie ist so etwas wie ein Sesam-öffne-dich für die Region. Man kann damit mehrere Buslinien und Bergbahnen kostenlos benutzen, einmal am Tag die Sommerrodelbahn in Mieders für lau hinunterpreschen, Schwimmbäder besuchen und vieles mehr.

In Neustift, Ihrem »Heimathafen« für vier Tage, wohnen Sie an der Wiege des Tourismus in dieser früher gottverlassenen Gegend. Dass dieser wunderbare Landstrich heute alljährlich für viele in- und ausländische Gäste ein begehrtes Urlaubsziel ist, ist vor allem dem Pfarrer Franz Senn (1831-1884), dem Begründer des 1862 gegründeten Deutsch-Österreichischen Alpenvereins zu verdanken, der in Neustift auch seine letzte Ruhe fand. Liebevoll nennt man ihn auch den »Gletscherpfarrer«. Dank seines Engagements konnten die armen Bergbauern der Region sich im 19. Jahrhundert durch den beginnenden Alpentourismus ein Zubrot verdienen und damit das Leben ihrer Familien verbessern. Ihm zu Ehren wurde die ein Jahr nach seinem Tod erbaute Alpenvereinshütte auf 2147 Meter Höhe in den Stubaier Alpen Franz-Senn-Hütte genannt. Heute ist sie Ausgangspunkt vieler Wandertouren zu über 30 Dreitausendern. Anlässlich des 125. Todestages Franz Senns ehrten die Stubaitaler ihn mit einem Themenwanderweg, der in einer Familien- und in einer alpinen Variante durch das Tal führt.

Sicher ist er auch ein Tipp für die Gewinner. Genau, wie eine Tour in die Eisgrotte des Stubaigletschers. Nehmen Sie die für Sie kostenfreie Gletscherbahn und fahren hinauf auf den Gipfel. Hier führt ein Gletscherpfad übers ewige Eis bis zur Gipfelplattform »Top of Tyrol« auf 3200 Meter Höhe. Von dort hat man, so das Wetter mitspielt, einen 360-Grad-Rundumblick auf die Tiroler Bergwelt. Genauso spannend dürfte eine Wanderung in sie hinein sein. Seit diesem Jahr ist das möglich in der neu erschlossenen Gletschereisgrotte. Sie gewährt einen tiefen Einblick ins Innere des Eisriesens. Und wenn das noch immer nicht reicht, dann nichts wie los zum Rodelspaß. Sogar im Sommer kann man den auf einer 1200 Meter langen Bahn aus Gletscherschnee genießen.

So viel Abenteuer und frische Luft machen hungrig. Strecken Sie die Beine unter einem blank gescheuerten Tisch einer Hütte aus und lassen Sie sich überraschen von dem, was der Wirt ihnen darauf stellt. Sie können sicher sein, dass es vom Besten ist, was die Region zu bieten hat. Unter dem Motto »So schmecken die Berge« finden sich auf ihren Speisekarten zahlreiche lokale Produkte, die mit dem geprüften Qualitätszeichen »Stubaier Kostbarkeiten« gekennzeichnet sind. Im Tal garantieren Betriebe, die das Gütesiegel »Tiroler Wirtshaus« tragen, beste Gaumenfreuden. Außerdem führen fünf ausgewiesene Genussrouten hin zu verarbeitenden Betrieben, in denen man selbstverständlich verkosten kann, was dort produziert wird.

Nach so viel Natur- und Gaumengenuss ist unbedingt ausruhen angesagt. Das können Sie, liebe/r Gewinnerin oder Gewinner, am besten, wenn Sie es sich in der großen Wellnessanlage Ihres Hotel nach einer entspannenden Massage auf einer Ruheliege bequem machen, aus dieser Position die Naturkulisse bewundern und sich schon darauf freuen können, irgendwo da draußen am nächsten Tag auf neue Entdeckungsreise zu gehen.

Infos

Alpeiner - Nature Resort Tirol: www.alpeiner.at
Tourismusverband Stubai Tirol: www.stubai.at; www.stubaitourismus.at

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