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Israels Expremier Olmert zu sechs Jahren Haft verurteilt

Tel Aviv. Der ehemalige israelische Ministerpräsident Ehud Olmert ist wegen Bestechlichkeit zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Ein Bezirksgericht in Tel Aviv verkündete am Dienstag dieses Strafmaß, das noch vor dem Obersten Gerichtshof angefochten werden kann. Ende März hatten die Richter Olmert für schuldig befunden, in seiner Zeit als Jerusalemer Bürgermeister Bestechungsgelder für die Genehmigung eines umstrittenen Großbauprojekts angenommen zu haben. Außerdem wurde Olmert zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Es ist das erste Mal, dass ein früherer israelischer Regierungschef ins Gefängnis gehen soll. Im Mittelpunkt des Prozesses, bei dem zehn Einzeltäter und drei Firmen schuldig befunden wurden, stand das Holyland-Projekt, dessen auf einem Hügel errichtete Luxusappartements heute den Süden Jerusalems beherrschen. Bezirksrichter David Rosen kam zum Schluss, dass Olmert mindestens 660 000 Schekel (umgerechnet heute 140 000 Euro) dafür kassierte, das umstrittene Vorhaben zu ermöglichen. AFP/nd

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