»Protestmüdigkeit ist nicht erlaubt«

Blockupy-Mitinitiatorin Elsa Koester über EU-weite Angriffe auf Sozialstandards, die europäischen Aktionstage gegen die Krisenpolitik und die Hoffnung auf ein Gegenmodell »von unten« und

Elsa Koester ist Mitinitiatorin von Blockupy, seit 2009 bei Krisenprotesten aktiv und organisiert in der interventionistischen Linken. Mit ihr sprach für »nd« Jonas Pentzien.

nd: Diese Woche rufen Sie zum dritten Mal die Blockupy-Aktionstage aus. Verspüren Sie noch keine Protestmüdigkeit?
Koester:
Die Linke muss sich in ganz Europa noch deutlicher besser in Stellung bringen, um wirklich etwas zu verändern. Protestmüdigkeit ist da nicht erlaubt. Deswegen demonstrieren wir jetzt wieder in über 20 Städten europaweit gegen das Krisenregime der Europäischen Union (EU) und gegen die dramatische Sparpolitik der Troika aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und dem Internationalen Währungsfonds. Die von diesen Institutionen vorangetriebene Privatisierung zieht Prekarisierung und starke Verarmung in Europa nach sich. Dagegen müssen wir uns wehren.

Zuletzt hatte Blockupy die Europäische Zentralbank, kurz EZB, als Symbol für die Politik der EU auserkoren. Demonstriert wurde in Frankfurt am Main. Jetzt finden die Aktionstage dezentral europaweit statt. Warum?
Die Situation in Europa hat sich noch einm...

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