Stefan Otto 15.05.2014 / Politik

Deutschland will mehr Syrer aufnehmen

Bund und Länder wollen Kontingent aufstocken / UN-Sondergesandter Brahimi legt sein Amt nieder

Während die deutsche Politik darüber diskutiert, die Syrienhilfe aufzustocken, tritt der UN-Sondergesandte Brahimi zurück. Es will ihm nicht gelingen, Frieden in Syrien zu vermitteln.

Täglich gibt es neue Schreckensmeldungen aus Syrien - über Fassbomben, Giftgaseinsätze und tote Zivilisten. 2,5 Millionen Syrer sind vor der Gewalt bereits in die Nachbarländer geflohen, weitere 6,5 Millionen Menschen versuchen sich innerhalb des Landes in Sicherheit zu bringen. Längst ist dadurch auch die Bundesregierung unter Druck geraten, mehr Flüchtlinge aufzunehmen.

Jetzt gibt es ein erstes Signal, dass die schwarz-rote Koalition sich darauf einlassen könnte. »Bund und Länder verhandeln derzeit darüber, wie stark das bisherige Kontingent ausgeweitet werden kann«, sagte Thomas Strobl, Vize-Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag, der Zeitung »Die Welt«.

Bislang hat sich Deutschland dazu bereit erklärt, in zwei Programmen insgesamt 10 000 Flüchtlinge aufzunehmen. Auf der nächsten Innenministerkonferenz Mitte Juni wollen Bund...

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