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Vier Wochen der Erinnerung

Der Hamburger »Monat des Gedenkens« verknüpft die Gegenwart mit der Vergangenheit

  • Von Martin Dolzer, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Hamburgerin Steffi Wittenberg war zwölf, als die Synagogen brannten. Nun wünscht sie sich einen offiziellen Feiertag am 8. Mai.

Unter dem Motto »Monat des Gedenkens« präsentieren Initiativen, Kultureinrichtungen, Kirchengemeinden, Stadtteilvereine, Schulen, Gruppen und Institutionen im Hamburger Bezirk Eimsbüttel einen Monat lang - von Mitte April bis zum 25. Mai - ein buntes Spektrum der Gedenkarbeit.

Unter rund 50 Veranstaltungen sind unter anderem Rundfahrten zu Stätten der Verfolgung und des Widerstands, Podiumsdiskussionen, eine Veranstaltung über die Auschwitz-Überlebende Esther Bauer und am 13. Mai das Theaterstück »Spielt nicht mit den Lehmanns Kindern« über die verfolgten Steffi Wittenberg und Marianne Wilke. Am 15. Mai wurde etwa aus Büchern gelesen, die 1933 von Nazis verbrannt wurden, am 21. Mai wird im Gemeindesaal der Christuskirche mit dem Jenaer Jugendpfarrer Lothar König und dem Kriminologen Fritz Sack über die Kriminalisierung von Antifaschismus heute diskutiert.

Steffi Wittenberg ist eine der jüdischen Zeitzeuginnen, die die Ve...


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