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Keine Ekstasen, eher Beruhigendes

Selbstquälerisches Ringen um Verständnis - Erinnerung an den Dresdner Maler Fritz Tröger (1894-1978)

  • Von Gert Claußnitzer
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Der Maler und Zeichner Fritz Tröger war ohne Zweifel hierzulande einer der eigenartigsten Künstler. Zugleich aber wohl auch einer der einsamsten. In Dresden, seiner Geburtsstadt, wurde er vielfach missverstanden. Er huldigte einer gebändigten und straffen Form. Da konnte man ihm zuweilen nicht so recht folgen, und so geriet er oft in Schwierigkeiten, wurde belächelt, in Künstlerkreisen, aber auch in der Öffentlichkeit.

Tröger suchte unentwegt nach Gesetzmäßigkeiten, nach Ordnung auch in der Unordnung oder, wenn man so will, nach einer Ästhetik des Endgültigen. Und Schönheit sollte gleichsam den Ausdruck beherrschen. Der ausufernde Dresdner Barock war ihm da nicht das Gemäße. Viel lieber hätte er in Berlin gelebt, denn die strengen Proportionen der klassizistischen Architektur behagten ihm mehr.

Doch, notgedrungen hielt Tröger dennoch zu seiner Vaterstadt Dresden, auch wenn er hier nicht immer den nötigen Auftrieb und die...


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