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Fuck you, Atomkraftwerke

Standortbestimmtung: das Festival »Japan Syndrome - Kunst und Politik nach Fukushima«

  • Von Tom Mustroph
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Fuck you, Atomkraftwerke« lautete der Arbeitstitel des ersten Festivals in der Stadt Fukushima nach der Reaktorkatastrophe im März 2011. Zwei Musiker - einer in der Präfektur Fukushima geboren und später mit der Punkband »The Stalin« bekannt geworden, der andere dort Schüler gewesen und danach elektronischer Improvisationskünstler geworden - kamen auf die Idee, noch im Sommer des gleichen Jahres ein kostenloses Konzert in der von Natur und Industrie und Politik malträtierten Stadt zu veranstalten. Das erzählt Otomo Yoshihide, der Elektronik-Spezialist, mit vernehmbarer Bewunderung für den Punk-Kollegen Michiro Endo. »Nicht ›für‹ oder ›gegen‹, sondern ›Fuck you‹ - darauf konnte nur ein Punk kommen. Großartig«, blickt Yoshihide im Begleitheft des aktuellen Festivals im Berliner HAU auf diese Anfangszeit zurück. Er war allerdings auch skeptisch, ob sich Nicht-Punks aus der Region für einen solchen Titel begeistern konnten. Die Reaktio...


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