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Alles außer Glitzer

Das Trouble Orchestra stellte sein erstes Album in Berlin vor

  • Von Katja Herzberg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ein Hamburger Sechstett versucht sich an einem neuen Crossover. Das Erstlingswerk verbindet Rock, Hiphop und Hardcore mit poetischen und gleichermaßen intelligenten Texten zum Zustand der sie umgebenden Gesellschaft.

Temporeich, laut, aber gleichzeitig melodiös präsentierte sich das Trouble Orchestra am Freitagabend im Badehaus in Berlin. Das Record Release Konzert zum ersten Album der Hamburger mit dem Titel »Heiter« war kurzweilig und intensiv zugleich, versprühte Lebenslust, ohne stumpfe Partymusik zu sein. Auf der kleinen Bühne des Klubs in Friedrichshain wirkte das Kollektiv trotz ständiger Wechsel in Tempo und individuellem Anteil am einzelnen Song durchgehend harmonisch. Jeder Gitarrenriff kam zur Geltung, wenn er sollte, jedes Gesangssolo der insgesamt drei Stimmkünstler setzte die Statements und Wort-Laute. Aber zu keinem Zeitpunkt wurde es vorhersehbar.

Die Abwechslung auf dem Album des Trouble Orchestra rührt vor allem von der Mischung der Musikstile. Die meist von Johnny Mauser und Phurioso gerappten Strophen, unterlegt mit einem knalligen Schlagzeug, der Bassgitarre und leichten Riffs, unterscheiden sich massiv von den immer v...


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