Eine Landwirtschaft mit Zukunft

In Kuba weist ein Pionier des ökologischen Anbaus einen Weg aus der Importabhängigkeit

  • Von Ute Evers
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Rund 80 Prozent der Lebensmittel werden in Kuba importiert. Das zu ändern, haben sich Menschen aus dem privaten Sektor zur Aufgabe gemacht. Dazu gehört auch Fernando Funes-Monzote. Ein Besuch.

Der ökologische Vorkämpfer Fernando R. Funes Monzote auf seiner Finca Marta

In Caimito, eine halbe Stunde Autofahrt von Havanna entfernt, befindet sich die Finca Marta, das ambitionierte Projekt des unabhängigen Agraringenieurs Fernando R. Funes-Monzote. Der kubanische Boden biete ausreichend Potenzial, um Nahrungsmittel produzieren und die Nahrungssicherheit gewährleisten zu können.

Auf der Basis der drei Säulen von Produktion-Forschung-Lehre leistet er seinen Beitrag zur nachhaltigen Landwirtschaft. Er setzt weder auf Reichtum oder Wettbewerb noch auf intensiven landwirtschaftlichen Anbau. Souveränität in der Ernährung und Schonung der Umwelt sind seine Prioritäten und der rationale Umgang mit den Bodenressourcen. »Ich möchte ein System schaffen, das auf bewusster Produktion und verantwortlichem Konsum basiert«, erklärt er uns bei unserem Besuch auf seiner Finca, die er 2012 begann aufzubauen.
Die Landschaft ist steinig und hügelig. Rings um die Finca sieht man Weiden wildwachsender Vegetation, da...


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