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Toter Dichter, lebendiger Film

»Roque Dalton - Erschießen wir die Nacht«

  • Von Kerstin Ewald
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Es ist 39 Jahre her und doch scheint es so, als läge bei vielen Salvadorianern der Mord an dem Dichter und Guerilla-Kämpfer Roque Dalton noch schmerzhaft knapp unter der Oberfläche des alltäglichen Bewusstseins. So konnte Regisseurin Tina Leisch Menschen in allen möglichen Lebensumständen finden, die mit ihr zusammen ein lebendiges Gedenken an Roque Dalton praktizieren. Straßenverkäufer, politische Führungskräfte und Ex-Guerilleros, Gefängnisinsassen, Familienangehörige, Dichterkollegen und ehemalige Liebhaberinnen. Alle kultivieren ihren eigenen Roque.

Roque Dalton wurde 1935 geboren in San Salvador. Während seines Studiums in Chile begeisterte sich Roque Dalton für die Ideen des Sozialismus. Nach seiner Rückkehr nach El Salvador, gründete er mit anderen heute bekannten salvadorianischen Dichtern einen Literaturzirkel und trat in die kommunistische Partei ein. Nun arbeitete er intensiv mit bei der Agitation und der Organis...


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