Martin Kröger 21.05.2014 / Berlin

Flüchtlinge vom Breitscheidplatz abtransportiert

Zum ersten Mal seit zwei Jahren greift Polizei gegen Flüchtlingsproteste in Berlin hart durch

120 Polizisten verbrachten am Dienstag elf Asylsuchende zur Identitätsfeststellung in eine Gefangenensammelstelle. Die Opposition im Abgeordnetenhaus kritisierte die »Hauruck-Aktion« der Polizei scharf.

Die Polizei ist am Dienstag gegen die protestierenden Flüchtlinge auf dem Breitscheidplatz in Charlottenburg vorgegangen. Insgesamt 120 Polizisten entzogen elf Flüchtlingen die Freiheit und nahmen diese zur Identitätsfeststellung mit in die Gefangenensammelstelle am Tempelhofer Damm. »Wir sind dem Anfangsverdacht des Verstoßes gegen die Residenzpflicht nachgegangen«, sagte Polizeisprecher Stefan Redlich. Der Verdacht eines Verstoßes habe sich aus Medienberichten ergeben, nach denen die Flüchtlinge nicht mehr in Heime in Sachsen-Anhalt zurückkehren wollen, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden sollten.

Die Identitätsfeststellungen dauerten am Dienstag zunächst an. Danach sollte laut Polizei für jede Person einzeln entschieden...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: