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Pfefferspray-Sprüher war auch Heckenschütze

Torgelow. Die Pfefferspray-Attacke auf einen Asylbewerber in Torgelow in Mecklenburg-Vorpommern vor einer Woche war laut Polizei eine Art Mutprobe. Einer der beiden 17-jährigen habe den anderen dazu aufgefordert, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Neubrandenburg. Das sei im Zuge der Ermittlungen des Staatsschutzes bekannt geworden. Außerdem sei der mutmaßliche Sprüher kein Unbekannter: Der junge Mann sei schon im Herbst 2013 als Luftgewehr-Heckenschütze überführt worden. Mit einem Bekannten hatte er nach Polizeiangaben aus einer Wohnung heraus auf Laternen und einen Spielplatz geschossen und dabei zwei Menschen verletzt. Die Torgelower Berufsschule hatte die beiden 17-Jährigen, die zu einer anderen Produktionsschule gehören, schon kurz nach dem Vorfall vom Unterricht suspendiert. Der angegriffene Asylbewerber wurde nicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft müsse nach Abschluss der Ermittlungen entscheiden, inwieweit die Jugendlichen zur Verantwortung gezogen würden, hieß es. dpa/nd

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