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Strafrechtliche Prüfung von Neonazi-Aufklebern steht noch aus

Würzburg. Nach der Entdeckung von Neonazi-Aufklebern in einem Einsatzwagen der Polizei steht die strafrechtliche Prüfung des Falls noch aus. »Wir warten noch auf ergänzende Informationen der Polizei«, sagte der Würzburger Oberstaatsanwalt Frank Gosselke am Mittwoch. Dann will die Behörde prüfen, ob die der rechtsextremen Szene zuzuordnenden Aufkleber auch strafrechtliche Ermittlungen rechtfertigen. Mit einem Ergebnis sei wohl nicht vor kommender Woche zu rechnen. Auch die interne Untersuchung der Polizei dauert an. Fußballfans hatten die Aufkleber am Sonntag beim Bundesliga-Relegationsspiel der SpVgg Greuther Fürth gegen den Hamburger SV in einem Würzburger Einsatzfahrzeug der Bereitschaftspolizei gesehen. Sie waren auf eine Holzkiste geklebt und trugen Aufschriften wie »Anti-Antifa organisieren. Den Feind erkennen. Den Feind benennen«. Die Polizei sucht nach den Verantwortlichen, denen unabhängig von der strafrechtlichen Relevanz disziplinar- oder dienstrechtliche Folgen drohen. Die Überprüfung laufe noch, sagte Polizeisprecher Holger Baumbach. dpa/nd

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