Rainer Balcerowiak 22.05.2014 / Politik

Pro Asyl: Syrienhilfe reicht nicht

Hilfsorganisation nennt Zusagen des Bundes »Förderprogramm für Schlepper«

Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl fordert von der Bundesregierung die unbürokratische Aufnahme von syrischen Flüchtlingen, die in Deutschland Verwandte haben.

Der Bürgerkrieg in Syrien ist durch die Ereignisse in der Ukraine aus den Schlagzeilen verdrängt worden. So blieb es auch weitgehend unbemerkt, dass sich die Europäische Union mittlerweile rigoros gegen syrische Flüchtlinge abschottet. Angesichts der über 2,7 Millionen Menschen, die vor dem Bürgerkrieg vor allem in Nachbarstaaten wie die Türkei und den Libanon geflohen sind sowie weiteren Millionen Binnenflüchtlingen fordert die Flüchtlingshilfsorganisation Pro Asyl, Syrern endlich ungehinderten Zugang nach Europa zu ermöglichen. Zumal die restriktive Politik für viele Flüchtlinge, die versuchen, über das Mittelmeer Europa zu erreichen, ein tödliches Risiko bedeutet. Seit Oktober 2013 sind nach Angaben von Pro Asyl mehrere hundert Syrer im Mittelmeer ertrunken.

Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt warnte am Mittwoch in Berlin vor einer »humanitären Katastrophe« und bescheinigte der deutschen Menschenrechtspolitik ein »mas...

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