Absurdes aus dem Sportausschuss

Im Bundestag wird über Fußball und Sicherheit debattiert, die Abgeordneten zeigen wenig Interesse

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Mittwoch tagte der Sportausschuss des Bundestages mal wieder öffentlich. Seit Ende Oktober 2011, als auf Drängen der CDU/CSU- und FDP-Fraktion die Sitzungen des Sportauschusses meistens nur hinter verschlossenen Türen abgehalten werden, sind das seltene Ausnahmen. Warum dies so ist, war am Mittwoch im Europasaal 4900 des Paul-Löbe-Hauses gut zu beobachten.

Während der Öffentlichen Anhörung zum Thema »Ziele und Umsetzung des Sicherheitskonzepts der DFL und des DFB ‚Sicherer Stadionbesuch’« störte eine sonore Stimme die Konzentration. Dirk Fischer von der CDU/CSU-Fraktion hatte mit seinem Nebenmann viel zu besprechen. Leider nicht zum Thema, denn währenddessen trugen gerade die zehn geladenen Sachverständigen ihre Eingangsstatements vor. Ihnen hörte Fischer auch nicht zu, wenn er mal nicht plauderte. Denn dann war er in irgendein Langenscheidt-Wörterbuch vertieft.

Das Desinteresse Fischers rührt vielleicht daher, dass e...


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