Jörg Staude 23.05.2014 / Literatur
Politisches Buch

Darum: Am Sonntag wählen gehen

Cerstin Gammelin und Raimund Löw stellen die Strippenzieher in Europa vor

Im Europawahlkampf hatten es die Strippenzieher nicht leicht: Einzig die SPD konnte mit Martin Schulz, dem EU-Parlamentspräsidenten, ein halbwegs bekanntes Gesicht plakatieren. Die CDU ging auf Nummer sicher und warb mit dem Gesicht der Kanzlerin. Die kandidierte zwar nicht, aber den Wahlausgang wird sie indirekt mitbestimmen und ein gewichtiges Machtwort dabei mitsprechen, ob die so genannten Spitzenkandidaten Martin Schulz und Jean-Claude Juncker überhaupt Chef der EU-Kommission werden können. Die Spitzenkandidaten der Grünen, Rebbeca Harms und Sven Giegold, sind höchstens politisch Interessierten ein Name. Den wahlkämpferischen Vogel schoss wieder mal DIE LINKE ab. Sie warb - außer mit dem kryptischen Slogan »Passt auf« (Auf wen? Auf die Linke?) - mit sozial- und friedenspolitischen Sprüchen, die gut und gerne auf jede beliebige Wahl landauf, landab passen würden.

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