Werbung

Bundestag beschließt Rentenpaket mit großer Mehrheit

Linke und Grünen kritisieren fehlende Generationengerechtigkeit

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Mit großer Mehrheit hat der Bundestag am Freitag Verbesserungen für Rentner und ältere Beschäftigte verabschiedet. In namentlicher Abstimmung votierten 460 Abgeordnete für das Rentenpaket von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD). Es sieht eine Ausweitung der Mütterrente auf ältere Frauen, die Möglichkeit eines früheren Rentenbeginns für langjährig Beschäftigte sowie Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente und Reha-Leistungen vor. Zudem wird die Möglichkeit für einen flexibleren Renteneintritt eröffnet.

Die Leistungen treten bereits zum 1. Juli in Kraft. Das Rentenpaket kostet in diesem Jahr 4,4 Milliarden Euro, von 2015 an zwischen neun und elf Milliarden Euro pro Jahr. Die Ausgaben summieren sich bis 2030 auf rund 160 Milliarden Euro. Laut Nahles können bis zu zehn Millionen Menschen von den verbesserten Leistungen profitieren.

Die Opposition kritisiert das Gesetz. Die Linkspartei kritisierte, die Altersarmut werde damit nicht bekämpft. Die Grünen finden das Paket ungerecht gegenüber der künftigen Generation, die die Leistungen bezahlen müsse. Im Bundestag stimmten 64 Abgeordnete gegen das Gesetz. 60 Parlamentarier enthielten sich. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen