Vier Wahlen auf einen Streich

Flamen, Wallonen und Deutschbelgier bestimmen nicht nur ihre EU-Abgeordneten

  • Von Katharina Strobel, Brüssel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Für die Belgier lohnt sich der Gang zur Urne am Sonntag. Die »Mutter aller Wahlen« vereint die Abstimmung auf europäischer, nationaler, regionaler und gemeinschaftlicher Ebene.

Es sieht gut aus für Bart de Wever. Auch wenn noch zu Beginn des Jahres darüber spekuliert wurde, ob der 43-jährige Chef der Neu-Flämischen Allianz (N-VA) und Bürgermeister von Antwerpen fit ist für die Wahl. Zweimal wurde er ins Krankenhaus eingeliefert, zuletzt im Februar. Doch im März erschien er als Überraschungsgast bei einer beliebten Fernsehshow eines Privatsenders im Pandaanzug auf der Bühne. Seitdem ist de Wever im Wahlkampf.

Prognosen sehen seine N-VA vorn. Mit etwa 30 Prozent könne sie rechnen. Die nationalistische Partei, die 2001 ins Leben gerufen wurde, will sich vom französischsprachigen Süden des Landes, der Wallonie, lösen und strebt die Unabhängigkeit Flanderns innerhalb der EU an.

Bei der letzten Belgien-Wahl errang die N-VA mit einer solchen Kampagne einen regelrechten Erdrutschsieg. Die Koalitionsverhandlungen mit den anderen Parteien erwiesen sich dafür umso schwieriger. Als schon keiner mehr an ein...

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