Im Geiste von Karl Liebknecht

Die Friedensbewegung fordert von der Bundesregierung ein Ende des Säbelrasselns gegenüber Russland / Aktionen in über 20 Städten

  • Von Ines Wallrodt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eigentlich sollte die Demonstration an dem Ort beginnen, wo Karl Liebknecht 1916 eine Rede gegen den 1. Weltkrieg gehalten hat. Doch dort findet ein Kunstmarkt statt und so versammeln sich einige Hundert Kriegsgegner am Sonnabend auf der anderen Seite des Potsdamer Platzes, eingeklemmt zwischen einem gigantischen S-Bahnausgang und Ebertstraße, an einem aber doch irgendwie passenden Ort: Zehn Meter alte Berliner Mauer stehen hier als Symbol für den Kalten Krieg, vor dessen Wiederauflage ein Großteil der Deutschen angesichts des Säbelrasselns zwischen dem Westen und Russland derzeit Angst hat.

Wie in Berlin demonstrierten am Freitag und Sonnabend in rund 20 deutschen Städten Menschen für einen Waffenstillstand in der Ukraine und eine Politik der Deeskalation. Auch nach den Präsidentschaftswahlen sehen sie keine Entspannung im Land.

Bei der Hauptstadtdemo ist der 1919 ermordete Sozialistenführer trotzdem präsent. Demonstran...

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