Landraub an Kleinbauern schürt Hunger

  • Von Stephen Leahy, Uxbridge
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Weltweit nimmt der Hunger zu, weil immer mehr Kleinbauern den Zugang zu Agrarland verlieren. Obwohl sie den Großteil der Nahrungsmittel produzieren, müssen sie sich inzwischen mit weniger als einem Viertel der gesamten Anbaufläche begnügen.

Wie aus einem neuen Bericht der Non-Profit-Organisation GRAIN hervorgeht, verdrängen kommerzielle Großfarmen, Biotreibstoffproduzenten und Bodenspekulanten Millionen Menschen von ihrem Grund und Boden. »Kleinbauern verlieren in einem erschreckendem Ausmaß Land. Die Landreformbewegung kehrt sich damit in ihr Gegenteil um«, warnt GRAIN-Koordinator Henk Hobbelink. »Wenn wir nichts dagegen tun, wird sich die Welt nicht mehr aus eigener Kraft ernähren können.« Dabei wäre...


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