Jetzt vierter Amazon-Standort im Streik

Arbeitsniederlegungen im nordrhein-westfälischen Rheinberg / Gewerkschaft ver.di weitet Arbeitskampf um Tarifvertrag aus: »Wir werden den Arbeitgeber schon ordentlich treffen«

Berlin. Beim Versandkonzern Amazon weitet sich der Streik für einen Tarifvertrag auf dem Niveau des Einzelhandels aus. Am Dienstag rief die Gewerkschaft ver.di erstmals die Beschäftigten des Versandzentrums im nordrhein-westfälischen Rheinberg zu Arbeitsniederlegungen auf. Mit Beginn der Frühschicht um 5 Uhr gingen Kollegen dort in den Streik. Auch im bayerischen Graben bei Augsburg wird der Arbeitskampf am Dienstag ganztägig fortgesetzt. Bereits am Freitag und Samstag war bei Amazon in Leipzig und Bad Hersfeld gestreikt worden, gestern streikten laut der Gewerkschaft rund 850 Beschäftigte in Bad Hersfeld und Graben. Der Konzern bezifferte die Beteiligung dagegen auf weniger als 600 Mitarbeiter. Auf den Versand an die Kunden habe der Streik angeblich erneut keine Auswirkungen gehabt.

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