Sebastian Haak 05.06.2014 / Gesund leben

Marathon mit Pille

Schmerzmittel sind für einen großen Teil der Hobbysportler zur Routine geworden

Genauso leichtfertig wie überall in der Gesellschaft zur Arznei gegriffen wird, tun das auch viele Sportler. Sie nehmen häufig Schmerzmittel - auch dann, wenn es gar nicht nötig wäre.

Eine Vielzahl von scheinbar widersprüchlichen Faktoren ist nach Meinung der Ärzteschaft dafür verantwortlich, dass immer mehr Sportler in Deutschland zu Schmerzmitteln greifen. Doch so unvereinbar diese auf den ersten Blick scheinen: Bei genauerem Hinsehen sind es häufig verschiedene, parallel auftretende Phänomene aus dem Alltag, die sowohl im Profi- als auch im Breitensport zur massenhaften Anwendung schmerzlindernder Gels, Salben und vor allem Tabletten führen.

Bei einer Studie zum GutsMuths-Rennsteiglauf sei vor einigen Jahren festgestellt worden, dass 70 Prozent der Sportler mit irgendeiner Form von schmerzlindernden Medikamenten gelaufen seien. Studien bei anderen langen Läufen - also bei Distanzen von mehr als zehn Kilometern - seien zu ganz ähnliche Resultaten gekommen. Der das sagt, heißt Egbert Seidel. Er ist Sportmediziner am Sophien- und Hufeland-Klinikum in Weimar. In der Klassikerstadt befasste sich kürzlich ein ...

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