LINKE würde Tsipras wählen

  • Von Uwe Kalbe
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Personalie des EU-Kommissionspräsidenten ist seit der EU-Wahl eine offene Frage. Für die LINKE allerdings nicht; sie schließt eine Wahl des Konservativen Kandidaten Juncker aus.

Die zunächst überraschend zurückhaltende Position der deutschen Bundeskanzlerin hatte zunächst für Spekulationen gesorgt, ob der Spitzenkandidat der Konservativen auch nach erfolgreicher EU-Wahl die Unterstützung des Rats der Staats- und Regierungschefs genießt. Am Mittwoch nutzte Angela Merkel ihre Regierungserklärung vor dem Bundestag, um sich zu Jean-Claude Juncker zu bekennen. In Gesprächen mit ihren Amtskollegen setze sie sich dafür ein, den Luxemburger zu wählen. Zugleich schränkte sie ein, dass es Zeit brauche, die nötige qualifizierte Mehrheit dafür zu schaffen. »Fahrlässig, ja inakzeptabel« nannte sie es, sich leichtfertig von den Briten zu distanzieren. Premier James Cameron hatte seinen Widerspruch gegenüber Juncker mit einem möglichen Austritt Großbritanniens aus der EU verknüpft. Das Land sei ein ...


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