Kunst gegen Wohnkrise

»Junipark« in Neukölln eröffnet

  • Von Sebastian Blum
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»Alle aus der Stadt raus oder: Wem gehört eigentlich Berlin?« heißt eine Umfrage, die von der wohnwut-Kampagne des Kulturhauses Schlesische 27 ins Leben gerufen wurde. Über ein Jahr lang ging man durch Schulen, zu Studenten und befragte Leute auf der Straße nach ihrer persönlichen Wohnsituation in Berlin. Auch wenn die Antworten unterschiedlicher nicht sein könnten, haben die meisten den gleichen Grundtenor: Die Wohnungssituation in Berlin ist die reinste Katastrophe.

Mietenexplosion, zu hohe Nachfrage auf ein begrenztes Wohnungsangebot, Immobilienspekulation an der Börse, Gentrifizierung. Viele junge Berliner haben Angst, dass die Stadt ihr gemütliches, chaotisches Flair verliert, dass sie später in Randbezirke ziehen müssen, um den wuchernden Mietpreisen zu entkommen. Für einige ist der Alptraum schon wahr geworden. Sinnbildlich dafür wurde der »Junipark« eröffnet - ein Open-Air-Festival, das den jungen Berlinern eine Bühne ...


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