89 Prozent für Assad: G7 sprechen von »Scheinwahl«

Syrischer Staatschef bei umstrittener Abstimmung mit haushohem Vorsprung vor zwei unbekannten Gegenkandidaten / UN-Sonderbeauftragte: Frist für Vernichtung aller Chemiewaffen nicht einzuhalten

Berlin. Der syrische Staatschef Baschar al-Assad hat die umstrittene Präsidentschaftswahl in dem Bürgerkriegsland erwartungsgemäß haushoch gewonnen. Für den Amtsinhaber stimmten 88,7 Prozent der Wähler, wie Parlamentspräsident Dschihad Laham am Mittwoch bekanntgab. Die Wahl wurde allerdings nur in Regionen abgehalten, in denen Regierungstruppen die Kontrolle ausüben. In den nördlichen und östlichen Provinzen, wo überwiegend Aufständische das Sagen haben, fiel die Abstimmung zum großen Teil aus. Prominente Oppositionelle waren faktisch ausgeschlossen, da die meisten von ihnen im Kampf gegen die Regierung stehen oder im Exil leben.

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