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Ein Film, der mein Leben änderte

  • Von Brigitte Apel aus Berlin
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ich bin in Neukölln aufgewachsen und war dort mit einer Clique aus dem Nachbarschaftsheim verbandelt. Wir machten Ausflüge, manchmal kleine Reisen, feierten Feten, spielten Tischtennis, tanzten und flirteten ein bisschen. Häufig nahmen wir auch an »Kulturveranstaltungen« oder Diskussionen teil. Danach ging es oft noch in unsere Stammkneipe, die »Thomashöhe« an der nächsten Ecke. Kurz, es war immer etwas los, man traf seine Leute, irgendein Bekannter war immer da, überall konnte man den Einen oder Anderen aus der Gruppe treffen. Das war ein frohes Jugendleben, die Eltern wussten so ungefähr, was da ablief, natürlich nicht wirklich, aber sie glaubten das - schließlich gab es dort Leiter und Betreuer und so waren sie zufrieden.

Eines Abends, das muss so 1957/58 gewesen sein, gab es einen Film, zu dem wir natürlich alle hingingen. Titel und Inhalt waren unbekannt, egal, wir ließen uns überraschen. Auf das, was wir aber dann zu seh...


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