Karin Leukefeld, Damaskus 06.06.2014 / Politik

Assads Parteigänger in Jubelpose

Die Präsidentenwahlen in Syrien brachten den erwarteten Ausgang

Der syrische Staatschef Assad hat die Präsidentschaftswahl in dem Bürgerkriegsland erwartungsgemäß haushoch gewonnen. Er tritt nun seine dritte Amtszeit an.

Mit einem klaren Sieg von Baschar al-Assad sind die Präsidentschaftswahlen in Syrien zu Ende gegangen. Parlamentssprecher Mohammad Dschihad al-Laham teilte am Mittwochabend die Ergebnisse mit. Die Wahlbeteiligung lag demnach bei 73,42 Prozent. Von den 15,8 Millionen Wahlberechtigten in und außerhalb Syriens hätten sich somit 11,6 Millionen Bürger an den Wahlen beteiligt. 10,3 Millionen Stimmen (88,7 Prozent) wurden für Assad abgegeben, damit ist der alte Präsident auch der neue.

Seine Herausforderer landeten abgeschlagen auf den Plätzen zwei und drei. Hassan al-Nuri erhielt 4,3 Prozent (500 279 Stimmen), für Maher al-Hadschar waren es 3,2 Prozent (372 301 Stimmen). Ungültige Stimmen machten 3,8 Prozent aus, darunter waren möglicherweise auch leere Stimmzettel, die wohl als Protest gewertet werden können.

Ungeduldige Unterstützer von Assad hatten schon bei Bekanntgabe der Ergebnisse begonnen, ihre Gewehre in die Luft abzu...

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