Vor dem Prozess in Ägypten

Vor einem ägyptischen Gericht wird an diesem Samstag dem Chemnitzer Experimentalarchäologen Dominique Görlitz und zwei weiteren Deutschen der Prozess gemacht. Görlitz und seine Mitstreiter sollen 2013 der Cheops-Pyramide unerlaubt eine geringe Menge Gesteinsproben entnommen und nach Deutschland gebracht haben. Mit ihm sprach Ralf Hübner.

nd: Was sagen Sie zu den Vorwürfen?
Görlitz: Da ist aus meiner Sicht nichts dran. Wir sind keine Kriminellen. Ich gehe davon aus, dass die nötigen Genehmigungen vorlagen. Wir sind ja auch immer vom verantwortlichen Tour Operator und Inspektoren begleitet worden. Als die Vorwürfe dann aufkamen, haben wir uns sofort in aller Form entschuldigt und unsere Mitarbeit bei der Aufklärung angeboten. Ich fürchte nur, dass in dem Fall gar nichts aufgeklärt werden soll.

Sondern?
Vermutlich soll ein Exempel statuiert werden. Uns wird ja vor allem vorgeworfen, wir hätten in einer Kammer der Pyramide die Cheops-Kartusche beschädigt, die belegt, das Pharao Cheo...

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