São Paulos U-Bahnfahrer setzen Streik fort

Vollversammlung setzt sich über Gerichtsurteil hinweg: »Die Regierung muss verhandeln« / Auch Linien zum Corinthians-Stadion der Fußball-WM betroffen / Präsidentin Rousseff ruft zur »Ruhe« während der »Party« auf

Berlin. Kurz vor dem Beginn der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien hat die Gewerkschaft der U-Bahnangestellten am Sonntag in einer Vollversammlung für die Fortsetzung des Streiks in São Paulo gestimmt. Damit setzten sich die Beschäftigten über ein Gerichtsurteil hinweg, das nur wenige Stunden zuvor den Arbeitskampf für illegal erklärte. Das für die Region zuständige Arbeitsgericht hatte der Gewerkschaft mit einer Strafzahlung von rund 30.000 Euro täglich gedroht, sollte der Ausstand nicht beendet werden. Zuvor hatte Gewerkschaftschef Altino Melo dos Prazeres dafür geworben, dass die Arbeiter die Gelegenheit der WM und später anstehender Wahlen nutzen sollten, um Druck auszuüben. »Die Regierung muss verhandeln«, erklärte er laut der Nachrichtenwebsite »G1«. Für Montag kündigte die Gewerkschaft eine neue Kundgebung an.

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