Zwischen radikal Verändern und Mitregieren

Linke Perspektivsuche bei »Marx Is' Muss« in Berlin

  • Von Wladek Flakin
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Rund 700 Interessierte, die Hälfte von ihnen Studierende, kamen am Wochenende in Berlin zusammen: »Marx Is' Muss« lautete das Motto ihres Kongresses.

»Ich war ein bisschen erstaunt, was für radikale Positionen in der Linkspartei zu finden sind.« Tobias Meier, Physikstudent aus Berlin, kommt gerade aus einem Seminar über marxistische Staatstheorie. Zusammen mit 20 anderen Teilnehmern las er Texte von Engels, Lenin und anderen RevolutionärInnen. Der bürgerliche Staat könne nicht reformiert werden, so Meiers Fazit, sondern müsse durch eine Revolution zerschlagen werden. »Und der Kursleiter war Mitglied der LINKEN« sagte der 22-jährige überrascht.

An radikalen Positionen mangelte es nicht beim »Marx Is' Muss«-Kongress. Zum Auftakt am Donnerstag gab es sieben Seminare zu verschiedenen Fragen marxistischer Theorie. Am Abend begann das richtige Programm mit über 100 Workshops und Podiumsdiskussionen, die bis Montag Mittag andauerten.

In den Räumen der Rosa-Luxemburg-Stiftung liefen acht oder neun Veranstaltungen nebeneinander: In einem Saal ging es um die Linke in Putins Rus...

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