Jirka Grahl, Rio de Janeiro 11.06.2014 / Sport

Noch kein Fest an der Copacabana

In Rio de Janeiro ist kurz vor dem Auftaktspiel der Brasilianer die WM-Stimmung nur sehr schwer zu finden

Viele Polizisten, keine Leinwand auf der Fanmeile, verstopfte Straßen. Die Copacabana trägt noch nicht das erwartete WM-Gewand.

In Brasilien ticken die Uhren langsam, nicht nur was den Stadionbau angeht. So verirrten sich am Montagabend nur wenige Fußballfans an Rio de Janeiros Prachtstrand Copacabana: Ein paar Kroaten in rot-weißem Karo schlappten in Badelatschen über das schwarz-weiße Pflaster der Avenida Atlantica, gefolgt von einem älteren Pärchen in grünen Mexiko-Trikots. Ein paar Argentinier sangen neben einem Volleyballnetz, neidisch beäugt von einem Trio Niederländern unter den Sonnenschirmen am Posto 5, dem fünften Rettungsschwimmerturm. Noch hält sich die WM-Stimmung am Hotspot der Millionenstadt Rio de Janeiro in Grenzen. Allein die Strandpolizisten der Guardia Civil haben ihre Präsenz deutlich erhöht. Alle 50 Meter sieht man einen lächelnden Beamten in beigefarbenen kurzen Hosen und weißen Söckchen, den Schlagstock stets griffbereit in der Hand.

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