Werbung

Unwetter wütet weiter

Wieder schwere Gewitter in vielen Teilen des Landes/ Bahnverkehr stark eingeschränkt

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Düsseldorf/Berlin. Schwere Gewitter halten Deutschland weiter in Atem: Der Bahnverkehr bleibt nach den Unwettern mit sechs Toten in Nordrhein-Westfalen erheblich gestört. In Nordhessen, Teilen Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens richteten heftige Regenfälle und Hagel wieder Schäden an. In der Nacht zu Mittwoch kam es zu Überschwemmungen und Stromausfällen. Der Deutsche Wetterdienst warnt weiter vor schweren Gewittern in der Mitte und im Osten.

Auch im Fernverkehr müssen sich Reisende auf Verspätungen und Zugausfälle einstellen. Mehrere Bahn-Hauptstrecken waren nach den Unwettern vom Pfingstmontag weiter gesperrt, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Sämtliche IC- und ICE-Züge, die eigentlich durch das Ruhrgebiet fahren sollten, enden vorzeitig in Köln, Hamm und Münster. Auch regionale Zugverbindungen und S-Bahnen in Nordrhein-Westfalen waren weiter stark beeinträchtigt. Die Bahn informiert auf ihrer Internetseite über den aktuellen Stand der Sperrungen.

In Düsseldorf wird die Straßenbahn wohl noch mehrere Tage nicht planmäßig fahren können. Wie Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher sagte, müssten in den kommenden Tagen zunächst ganze Oberleitungen nachgespannt werden. 6 Menschen waren bei den Hitzegewittern am Montagabend ums Leben gekommen, 67 Menschen wurden verletzt.

Derweil sorgten neue Unwetter in einigen Regionen Deutschlands für weitere Schäden. Im Sauerland ergoss sich Wasser in eine Schule, weil Hagelkörner Fenster auf dem Dach zerstört hatten. Im Süden Niedersachsens und im Norden Hessens brachten Gewitter Überschwemmungen mit sich.

Nach Angaben der Feuerwehr in Kassel lief der Keller des Bundessozialgerichts voll. In einem Krankenhaus mussten Patienten verlegt werden, weil Wasser in die Klinik eingedrungen war. Teilweise fiel der Strom in der Stadt aus. Auch Unterführungen und Tiefgaragen wurden überschwemmt, so dass Autos bis zum Dach unter Wasser standen. Gullideckel wurden durch den Druck wie Korken aus dem Boden gedrückt. »Das war schon ein außergewöhnliches Unwetter«, sagte ein Sprecher der Polizei.

Auch in Göttingen wurden nach Angaben der Polizei Bahnunterführungen und zahlreiche Keller überflutet. Bäume stürzten auf Häuser und Autos. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen nicht. Auf der Autobahn 7 habe es wohl aufgrund des heftigen Regens einen Unfall gegeben, bei dem der Fahrer aber mit einem Schock davongekommen sei. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!