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Frauen haben dank aller möglichen Zeitschriften längst begriffen, dass Attraktivität als Wegbereiterin des Erfolgs unerlässlich ist. Bereitwillig legt vor allem der prominente Teil von ihnen Brüste, Lippen oder Bäuche dem Chirurgen vor. Männer brauchen dazu noch ein bisschen Zeit, nachdem der erste Feldversuch eines bundesrepublikanischen Kanzlers, der sich die Haare färben ließ, an der Rückständigkeit seiner Untertanen scheiterte. Eine Klinik an der Weser bietet Männern an, ihnen ein anständiges Kinn aus Silikon zu basteln, die Wangenknochen aufzupeppen und dem platt gesessenen Hinterteil mit Hyaluronsäure zu mehr Spannkraft zu verhelfen. Wenn sich nach der Sommerpause der Plenarsaal im Reichstag wieder füllt und es einem vorkommt, als säße ein Schauspieler neben der Kanzlerin, dann hat sich nur ein Volksvertreter in die Weserklinik begeben. Im Bundestag gibt es auch ohne Johnny Depp mit den markanten Wangenknochen ganz großes Kino. ott

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