Unsicherer Hafen Italien

Behörden setzten Flüchtlinge mangels organisierter Unterkünfte auf Parkplätzen am Stadtrand aus

  • Von Anna Maldini, Rom
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Seit Anfang des Jahres sind etwa 50 000 Menschen von der italienischen Marine auf hoher See aufgegriffen und in Häfen im Süden des Landes gebracht worden. Doch das Belpaese ist völlig überfordert.

Palermo, Catania, Pozzallo und Taranto sind die italienischen Hafenstädte, die am stärksten von der steigenden Zahl derer, die über das Mittelmeer nach Europa fliehen, betroffen sind. Jeden Tag kommen hier kleine und große Schiffe der Küstenwache und der Marine an, die im Rahmen der Operation »Mare Nostrum« Migranten vor der libyschen Küste aufnehmen und dann sicher nach Europa bringen. Dadurch sind wahrscheinlich tausende Menschenleben gerettet worden.

Aber Italien weiß jetzt offenbar nicht mehr weiter. Am Dienstagabend wurde bekannt, dass in den vergangenen Tagen Hunderte von möglichen Asylsuchenden ohne Lebensmittel und Getränke in Bussen nach Mailand und Rom gebracht und dort am Stadtrand auf Parkplätzen ausgesetzt wurden. Das UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR berichtete, viele der Einwanderer seien verwirrt gewesen und hätten keine Schuhe gehabt. Die Behörden streiten das ab, räumen aber ein, dass die Auffanglager in Südital...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 487 Wörter (3115 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.