Der tägliche Horror von Mannheim

Armutsprostitution - wie eine Beratungsstelle der Diakonie zu helfen versucht

  • Von Peter Zschunke, Mannheim
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Straßenstrich in Mannheim (Baden-Württemberg) ist für Antonetta »Teufelsarbeit«. Die Prostituierte aus Bulgarien will aussteigen, fand aber bisher keinen Ausweg. Jetzt könnte Hilfe kommen.

Seit vier Jahren sucht Antonetta in Mannheim vergeblich nach einer Arbeit als Küchenhilfe oder Putzfrau. Um zu überleben, arbeitet sie als Prostituierte, verkauft Sex für 30 Euro. »Für mich ist das Horror, das ist nicht normal«, sagt die 47-jährige Bulgarin in der Beratungsstelle Amalie des Diakonischen Werks. Deren Leiterin Julia Wege hat jetzt über das Medinetz, das Migranten ohne Krankenversicherung beisteht, einen Zahnarzt für Antonetta gefunden. »Es ist schön, dass es uns gibt«, sagt die Sozialarbeiterin. »Aber schöner wäre es, wenn es uns nicht geben würde.«

Die erst vor einem Jahr vom Diakonischen Werk der evangelischen Kirche eingerichtete Beratungsstelle liegt wenige Schritte vom Rotlichtviertel in Mannheim entfernt. Dort ballen sich die Probleme, die mit den unterschiedlichen Facetten der Prostitution verbunden sind. In einer Bordellstraße sitzen Prostituierte in den Fenstern, zwei Straßen weiter beginnt der Straßens...

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